Gemeine Eibe | Taxus baccata

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Beschreibung

Eibe | Taxus baccata

Die Eibe war zu Zeiten des Barocks eines der beliebtesten Formgehölze in herrschaftlichen Schlossgärten. Noch heute lassen sich in Parks und Grünanlagen sehr alte wunderschöne Exemplare bewundern, die als Solitär oder Hecke gepflanzt wurden.
In der modernen Gartengestaltung übernimmt die immergrüne Konifere aufgrund ihrer unglaublichen Toleranz gegenüber Hitze, Trockenheit und Frost eine zukunftsweisende Rolle. Eiben haben die Fähigkeit, sich bei den bereits vorhandenen älteren Gehölzen durchzusetzen. Das bedeutet, dass man Eiben auch im Halbschatten zwischen höhere Bäume pflanzen kann. Aus diesem Grund lässt sich das extrem frostharte und windfeste Gehölz in den Baumbestand von privaten Gärten, Innenhöfen und Terrassen integrieren. Die die dichte, dunkelgrüne Krone hält die heiße Mittagssonne zurück, kühlt die Gartenluft und schützt Ihre Privatsphäre vor unliebsamen Blicken. Hochstämmige Eiben als Reihenpflanzung bilden eine dichte hohe Hecke, die auch als Schallschutz und Staubfilter wirkt. Der kahle lange Stamm ermöglicht die Übersicht im Garten und den freien Durchgang an Gehwegen und Terrassen. Hinzu kommt, dass bei einer Hochstamm-Eibe die Früchte und Nadeln für kleine Kinder unerreichbar sind. Die Eibe ist das einzige in Europa vorkommende giftige Nadelgehölz.
Eiben gedeihen in hohen Pflanzkübeln, die Sie auf Terrassen und an Hauseingänge aufstellen können.
Wegen der dicht verzweigten Krone werden Eiben als Schlaf- und Brutplatz von zahlreichen Vogelarten bevorzugt.

Wie sehen die Blüten der Eibe aus?

Eiben werden erst im Alter von 20 Jahren fortpflanzungsfähig. Wegen der Zweihäusigkeit gibt es Bäume mit nur männlichen und nur weiblichen Blüten. Sie erscheinen im zeitigen Frühjahr an der Unterseite der Triebe. Die männlichen Blüten sind gelbliche, kugelig geformte Kätzchen. Weibliche Blüten sind kleinere unscheinbare braune Zapfen.

Wie kann man die Früchte der Eibe beschreiben?

Die Eibe ist ein besonderes Nadelgehölz, dessen Samen mit einem orangeroten Fruchtfleisch umhüllt ist. Früchte reifen schon im August und fallen durch den Farbkontrast zu dem dichten dunkelgrünen Nadeln sehr gut auf. Wie alle Pflanzenteile der Eibe enthalten die Samen das giftige Taxin. Bei einem regelmäßigen Rückschnitt der weiblichen Bäume entwickeln sich fast keine Früchte, weil die weiblichen Blüten an den jungen Trieben zum großen Teil entfernt werden. Der saftige, rote Samenmantel ist eine beliebte Nahrung für einige Vogelarten.

Wie sehen die Blätter der Eibe aus?

Charakteristisch sind die in zwei Reihen angeordneten, weichen Nadeln, die nicht stechen. Lediglich die Nadeln an den Spitzen der Triebe sind etwas härter. Die immergrünen Taxus-Nadeln bleiben 3 bis 8 Jahre lang am Baum, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Nadelbäumen nur wenig Nadelabwurf gibt. Wie alle Teile der Eibe sind auch die glänzend dunkelgrünen Nadeln giftig.

Welche Wuchseigenschaften haben Eiben?

Der jährliche Zuwachs hängt stark von der Witterung und den Lichtverhältnissen ab und kann zwischen 10 und 30 cm betragen. Diese Hochstamm-Eibe entwickelt eine pyramidale Krone. Eiben werden ohne Baumschnitt 8 bis 10 m hoch und die Kronenbreite beträgt zwischen 1,5 m bis 3 m. Anzumerken ist, dass der Taxus baccata ein Tiefwurzler ist.

Sie möchten eine Eibe pflanzen?

Pflanzen Sie Eibenbäume im zeitigen Frühjahr. Der Durchmesser des Pflanzlochs muss doppelt so groß sein wie der Wurzelballen. Nach dem Einsetzen des Taxus füllen Sie das Loch bis zur Hälfte mit einem Kompost-Erde-Gemisch auf und geben dem tiefen Wurzelbereich eine reichliche Wassergabe. Erst danach füllen Sie alles komplett auf und bewässern nochmals tiefgründig. Dadurch verdichten sich kleine Hohlräume und der Hochstammbaum mit der schweren immergrünen Krone wird standfest. Eine Lage Mulch oder Rindenkompost eignet sich zum Abdecken der Baumscheibe. 2 bis 3 Baumpfähle sichern den geraden Stand und schützen den Taxus vor Beschädigungen der Wurzelspitzen.

Wie sieht der ideale Standort einer Eibe aus?

Das immergrüne Nadelgehölz verträgt sehr gut Halbschatten und Schatten. Wegen der Giftigkeit der Nadeln sind Pflanzungen an Spielpätzen, Pferdekoppeln und Kuhweiden ungeeignet. Fast alle Böden eignen sich für die Pflanzung. Davon ausgenommen sind saure Bodenarten wie beispielsweise Moorböden.
Kalter Ostwind führt zu Nadelverlust, der allerdings schnell ersetzt wird.

Wie pflegt man eine Eibe?

Bis auf den Formschnitt und Begrenzungen in Höhe und Breite stellt der pflegezeitsparende hochstämmige Taxusbaum keine weiteren Anforderungen. Ende Juni oder im Spätsommer ist die Zeit für den Formschnitt. Für die Schnittmaßnahmen zur Verjüngung wählen Sie das zeitige Frühjahr. Sie können der Krone der Hochstammeibe eine Kugel- oder Pyramidenform geben. Durch oftmaliges Zurückschneiden treibt der Taxus zahlreich und dicht aus. Vertrocknete Triebe können entfernt werden. Kompostierten Sie das Schnittgut nicht.
Hochwertiger Kompost reicht als Düngergabe vollkommen aus.
Die immergrünen Nadeln leiden bei gefrorener Erde und starker winterlicher Sonneneinstrahlung, weil die Pflanze kein Wasser aufnehmen kann. Schützen Sie deshalb die Wurzeln der Kübelpflanzen vor dem Durchfrieren.
Das gelegentliche Wässern fördert das kontinuierliche Wachstum. Dagegen brauchen Jungbäume regelmäßig Wasser, damit sich das Wurzelsystem und besonders die Pfahlwurzel gut entwickelt.

Eigenschaften

  • Wuchsform & eigenschaften
  • Wuchshöhe 8-10 Meter
  • Wuchsbreite 1,5 bis 3 Meter
  • Blütenfarbe Grüngelb
  • Blütezeit März - April
  • Blattfarbe Dunkelgrün
  • Herbstfarbe Immergrün
  • Fruchttragend Ja, nicht essbar
  • Zier- oder Nutzwert Vögelfreundlich
  • Bodentyp Alle
  • Winterhart Ja
  • Verwendung Kleiner Garten, großer Garten, Straßenbaum, Parks
  • Schnittperiode Januar - Februar | Frostfrei

Häufig gestellte Fragen

    Gemeine Eibe | Taxus baccata

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                Die Eibe war zu Zeiten des Barocks eines der beliebtesten Formgehölze in herrschaftlichen Schlossgärten. Noch heute lassen sich in Parks und Grünanlagen sehr alte wunderschöne Exemplare bewundern, die als Solitär oder Hecke gepflanzt wurden.
                In der modernen Gartengestaltung übernimmt die immergrüne Konifere aufgrund ihrer unglaublichen Toleranz gegenüber Hitze, Trockenheit und Frost eine zukunftsweisende Rolle. Eiben haben die Fähigkeit, sich bei den bereits vorhandenen älteren Gehölzen durchzusetzen. Das bedeutet, dass man Eiben auch im Halbschatten zwischen höhere Bäume pflanzen kann. Aus diesem Grund lässt sich das extrem frostharte und windfeste Gehölz in den Baumbestand von privaten Gärten, Innenhöfen und Terrassen integrieren. Die die dichte, dunkelgrüne Krone hält die heiße Mittagssonne zurück, kühlt die Gartenluft und schützt Ihre Privatsphäre vor unliebsamen Blicken. Hochstämmige Eiben als Reihenpflanzung bilden eine dichte hohe Hecke, die auch als Schallschutz und Staubfilter wirkt. Der kahle lange Stamm ermöglicht die Übersicht im Garten und den freien Durchgang an Gehwegen und Terrassen. Hinzu kommt, dass bei einer Hochstamm-Eibe die Früchte und Nadeln für kleine Kinder unerreichbar sind. Die Eibe ist das einzige in Europa vorkommende giftige Nadelgehölz.
                Eiben gedeihen in hohen Pflanzkübeln, die Sie auf Terrassen und an Hauseingänge aufstellen können.
                Wegen der dicht verzweigten Krone werden Eiben als Schlaf- und Brutplatz von zahlreichen Vogelarten bevorzugt.

                Wie sehen die Blüten der Eibe aus?

                Eiben werden erst im Alter von 20 Jahren fortpflanzungsfähig. Wegen der Zweihäusigkeit gibt es Bäume mit nur männlichen und nur weiblichen Blüten. Sie erscheinen im zeitigen Frühjahr an der Unterseite der Triebe. Die männlichen Blüten sind gelbliche, kugelig geformte Kätzchen. Weibliche Blüten sind kleinere unscheinbare braune Zapfen.

                Wie kann man die Früchte der Eibe beschreiben?

                Die Eibe ist ein besonderes Nadelgehölz, dessen Samen mit einem orangeroten Fruchtfleisch umhüllt ist. Früchte reifen schon im August und fallen durch den Farbkontrast zu dem dichten dunkelgrünen Nadeln sehr gut auf. Wie alle Pflanzenteile der Eibe enthalten die Samen das giftige Taxin. Bei einem regelmäßigen Rückschnitt der weiblichen Bäume entwickeln sich fast keine Früchte, weil die weiblichen Blüten an den jungen Trieben zum großen Teil entfernt werden. Der saftige, rote Samenmantel ist eine beliebte Nahrung für einige Vogelarten.

                Wie sehen die Blätter der Eibe aus?

                Charakteristisch sind die in zwei Reihen angeordneten, weichen Nadeln, die nicht stechen. Lediglich die Nadeln an den Spitzen der Triebe sind etwas härter. Die immergrünen Taxus-Nadeln bleiben 3 bis 8 Jahre lang am Baum, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Nadelbäumen nur wenig Nadelabwurf gibt. Wie alle Teile der Eibe sind auch die glänzend dunkelgrünen Nadeln giftig.

                Welche Wuchseigenschaften haben Eiben?

                Der jährliche Zuwachs hängt stark von der Witterung und den Lichtverhältnissen ab und kann zwischen 10 und 30 cm betragen. Diese Hochstamm-Eibe entwickelt eine pyramidale Krone. Eiben werden ohne Baumschnitt 8 bis 10 m hoch und die Kronenbreite beträgt zwischen 1,5 m bis 3 m. Anzumerken ist, dass der Taxus baccata ein Tiefwurzler ist.

                Sie möchten eine Eibe pflanzen?

                Pflanzen Sie Eibenbäume im zeitigen Frühjahr. Der Durchmesser des Pflanzlochs muss doppelt so groß sein wie der Wurzelballen. Nach dem Einsetzen des Taxus füllen Sie das Loch bis zur Hälfte mit einem Kompost-Erde-Gemisch auf und geben dem tiefen Wurzelbereich eine reichliche Wassergabe. Erst danach füllen Sie alles komplett auf und bewässern nochmals tiefgründig. Dadurch verdichten sich kleine Hohlräume und der Hochstammbaum mit der schweren immergrünen Krone wird standfest. Eine Lage Mulch oder Rindenkompost eignet sich zum Abdecken der Baumscheibe. 2 bis 3 Baumpfähle sichern den geraden Stand und schützen den Taxus vor Beschädigungen der Wurzelspitzen.

                Wie sieht der ideale Standort einer Eibe aus?

                Das immergrüne Nadelgehölz verträgt sehr gut Halbschatten und Schatten. Wegen der Giftigkeit der Nadeln sind Pflanzungen an Spielpätzen, Pferdekoppeln und Kuhweiden ungeeignet. Fast alle Böden eignen sich für die Pflanzung. Davon ausgenommen sind saure Bodenarten wie beispielsweise Moorböden.
                Kalter Ostwind führt zu Nadelverlust, der allerdings schnell ersetzt wird.

                Wie pflegt man eine Eibe?

                Bis auf den Formschnitt und Begrenzungen in Höhe und Breite stellt der pflegezeitsparende hochstämmige Taxusbaum keine weiteren Anforderungen. Ende Juni oder im Spätsommer ist die Zeit für den Formschnitt. Für die Schnittmaßnahmen zur Verjüngung wählen Sie das zeitige Frühjahr. Sie können der Krone der Hochstammeibe eine Kugel- oder Pyramidenform geben. Durch oftmaliges Zurückschneiden treibt der Taxus zahlreich und dicht aus. Vertrocknete Triebe können entfernt werden. Kompostierten Sie das Schnittgut nicht.
                Hochwertiger Kompost reicht als Düngergabe vollkommen aus.
                Die immergrünen Nadeln leiden bei gefrorener Erde und starker winterlicher Sonneneinstrahlung, weil die Pflanze kein Wasser aufnehmen kann. Schützen Sie deshalb die Wurzeln der Kübelpflanzen vor dem Durchfrieren.
                Das gelegentliche Wässern fördert das kontinuierliche Wachstum. Dagegen brauchen Jungbäume regelmäßig Wasser, damit sich das Wurzelsystem und besonders die Pfahlwurzel gut entwickelt.

                Eigenschaften

                • Wuchsform & eigenschaften
                • Wuchshöhe 8-10 Meter
                • Wuchsbreite 1,5 bis 3 Meter
                • Blütenfarbe Grüngelb
                • Blütezeit März - April
                • Blattfarbe Dunkelgrün
                • Herbstfarbe Immergrün
                • Fruchttragend Ja, nicht essbar
                • Zier- oder Nutzwert Vögelfreundlich
                • Bodentyp Alle
                • Winterhart Ja
                • Verwendung Kleiner Garten, großer Garten, Straßenbaum, Parks
                • Schnittperiode Januar - Februar | Frostfrei

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