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Warum Bäume sehr gut gegen den Klimawandel helfen

Schäden durch Starkregen, Hitze oder Trockenheit kosten nicht nur der Gesellschaft viel Geld. Wie die jüngste Unwetterkatastrophe im Ahrtal gezeigt hat, kann der Klimawandel die Existenz eines jeden Einzelnen von uns vollkommen zerstören.

Politik und Wirtschaft sind zur Lösung der Problematik aufgerufen. Es stellt sich aber auch die Frage: Kann man selbst einen kleinen Beitrag gegen den Klimawandel leisten und warum sollten wir dafür Bäume pflanzen?

 

Bäume binden CO2

Der steigende Ausstoß an Treibhausgasen spielt eine entscheidende Rolle beim Klimawandel. Mit 80 % hat das CO2 den größten Anteil an allen klimaschädlichen Gasen. Die gute Nachricht ist: Bäume brauchen CO2 zum Leben! Im Rahmen der Fotosynthese nehmen Bäume Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre auf und wandeln dieses Gas mithilfe des Sonnenlichts und des Wassers in Glukose um. Das klingt sehr wissenschaftlich, ist aber der grundlegende Stoffwechselprozess aller Pflanzen. Der Vorteil der Bäume gegenüber anderen Pflanzen ist, dass das Kohlendioxid als Kohlenstoff – der Bestandteil des Holzes – gespeichert wird. Bäume helfen auf natürliche Weise CO2 aus der Luft abzuziehen und in großen Mengen als Zellulose zu binden. Eine mittelgroße Buche bindet jährlich etwa 12,5 kg CO2!

Der Klimawandel geht uns alle an. Und das Einfachste für uns ist, wenn wir im Garten Bäume pflanzen würden. Sie denken sicherlich, dass ein einzelner Baum im eigenen Garten ein extrem kleiner Beitrag gegen den steigenden CO2-Gehalt in der Luft ist! Das stimmt. Wenn wir aber von 17 Millionen Gärten in ganz Deutschland ausgehen, würde sich der Effekt auf den Kohlendioxidgehalt schon etwas mehr auswirken. Stellen Sie sich vor, dass in jedem Hausgarten ein Baum mit einem CO2-Speichervermögen von nur 5 kg gepflanzt werden würde. Deutschlandweit wären das 85.000 Tonnen gebundenes CO2 pro Jahr! Bei einem gemittelten Ausstoß von 10,4 t CO2 / Kopf und Jahr in Deutschland ist diese Zahl allerdings fast unbedeutend, aber doch ein kleiner Beitrag.

 

Bäume für ein besseres Mikroklima

Die Sommer in Deutschland werden immer wärmer. Die Hitze in Städten wird zum Teil unerträglich, es entwickeln sich regelrechte „Wärmeinseln“.

Wie können wir uns dagegen schützen? Der Handel erweitert das Angebot an schattenspendenden Sonnenschirmen, Sonnensegeln und Markisen. Diese Equipments helfen nur begrenzt. Das schädliche UV-Licht wird durch eine Schattierung erfolgreich zurückgehalten. Aber wie sieht es mit der Wärme und trockenen Luft aus? Ab einem gewissen Moment flüchten wir ins Haus, weil es selbst unter einem Sonnenschirm oder einer Balkonmarkise unerträglich warm wird.

Im Gegensatz dazu bietet uns der natürliche Baumschatten einen effektiven Schutz vor der UV-Strahlung und Wärme. Weil Bäume während der Fotosynthese Wasserdampf abgeben, ist die Luftfeuchtigkeit im Schatten eines Baumes wesentlich höher. Das kühlt die Luft! Jeder hat schon einmal die erholsame Erfahrung gemacht, wenn er an heißen Tagen in einem dichten Wald oder Park spazieren geht. Diese reflektierende Wirkung der Wärme ist bei Laubbäumen wesentlich höher als bei Nadelbäumen.

 

Bäume haben einen Nachteil…

Bäume wachsen verhältnismäßig langsam. Es dauert leider eine Weile, bis ein Baum eine positive Wirkung auf den Klimawandel haben kann. Darum leisten Baumschulen einen wesentlichen Beitrag, wenn sie die Bäume mit professioneller Kenntnis und optimaler Pflege kultivieren. Im Verkaufsstadium bieten diese Gehölze einen erheblichen Wachstumsvorsprung. Venovi züchtet hochwertige Containerbäume mit erstaunlicher Stammlänge, sodass Sie in kürzester Zeit von den beschriebenen Vorteilen profitieren können.

 

Haben wir Sie überzeugen können? Kaufen Sie einen Baum und keinen Sonnenschirm. Der geringe Pflegeaufwand wird durch die vielen Vorteile kompensiert. Stört Sie der Aufwand beim Beseitigen des herbstlichen Blattfalls? Dann entscheiden Sie sich für wärmeverträgliche, immergrüne Baumarten wie Steineichen oder die Magnolia grandiflora.

Warum Bäume sehr gut gegen den Klimawandel helfen